JEO 2014: Tolle Resultate trüben über jede Menge Pech hinweg 14.07.2014 - 12:49
 

Die Junior European Open 2014 in Mailand sind bereits wieder vorbei. Einmal mehr haben unsere Junioren und Juniorinnen dabei ihre Qualität unter Beweis gestellt. Trotz Nervenflattern und fehlendem Wettkampfglück dürfen wir uns am Ende über Super-Resultate freuen. Allen voran der zweite Platz in der Teamwertung Medium/Small durch Michelle Boutellier (Sharuk), Inya Metzler (Lagoa), Nico Oberholzer (Aiko) und Corane Dély (Diams). In der Kategorie Large platziert sich die beste Schweizer Mannschaft, bezeichnend für das Wochenende auf dem unglücklichen vierten Platz. Der einzige Podestplatz für die Schweiz in den kombinierten Einzelwettkämpfen holt sich Céline Stieger mit Shiva, in der Kategorie Large (Kinder).

Die Ausgangslage für die Einzelwertung war nach den ersten Läufen am Samstag Morgen vielversprechend. Bei den Junioren platzierte sich Mélinda Burgos mit Minnie nach dem Agility-Lauf auf dem hervorragenden zweiten Platz. Deborah Kaysel in der Klasse Small auf Platz zehn und Orlane Burnier klassierte sich ebenfalls auf dem zehnten Rang. Noch besser sah es bei den Kindern aus, die als erstes den Jumping zu absolvieren hatten. Laura Raetzo legte mit Ice einen fulminanten Parcour hin und dominierte das Teilnehmerfeld in der Kategorie Small. Fast drei Sekunden nahm sie der zweitplatzierten ab. Das selbe Bild bot sich bei den Medium und Large Hunden, wo Cynthia Golay mit DJ und Stephanie Hediger mit Heaven das Teilnehmerfeld anführte.

Guten Mutes startete die Schweizer Truppe in den Nachmittag. Einige wollten die guten Leistungen bestätigen, andere die Fehler vom Morgen, meistens nur Kleinigkeiten ausbessern. Leider war das nötige Wettkampfglück und die Nerven nicht immer auf der Seite der Schweiz. Vier vierte Plätze in der Endabrechnung drückten etwas auf die Stimmung. Nichtsdestotrotz sind es durchwegs Super-Resultate. In der Kategorie Kinder erreicht Céline Stieger mit Aussie Shiva den einzigen Podestplatz für die Schweiz in der Einzelwertung. Direkt dahinter folgt ihr Stephanie Hediger auf Platz vier. Bei den Medium-Hunden steht Cynthia Golay auf dem undankbaren vierten Platz und bei den Small-Hunden klassiert sich Chloé Boeufvé ebenfalls auf dem vierten Platz. Lisanna Mozzetti wird gute Siebte.

Bei den Junioren setzte Simon Tabourat am Nachmittag zu einer Aufholjagd an. Wie gewohnt dirigierte er Border-Collie Xcell im Jumping in aller Ruhe, trotz aufkommenden heftigen Sturm über Mailand auf den ersten Platz. In der Kombinationswertung reichte es leider nur noch für den neunten Platz und ist damit bester Schweizer. In Medium legte Mélinda Burgos mit Minnie zwar einen weiteren tollen Null-Fehler Lauf hin. Aber auch ihr hat es am Ende nur für den vierten Platz gereicht. Bei den Small wird Deborah Kaysel Siebte und damit beste Schweizerin.

Am Sonntag standen zum Abschluss noch die Team-Wettkämpfe auf dem Programm. Im letzten Jahr gewann die Schweiz mit dem Medium/Small-Team gar den Titel und in der Klasse Large der Vizetitel. Entsprechend zuversichtlich war man innerhalb des Teams. Wurden im Vorfeld doch erneut viele vielversprechende Teampaarungen gebildet. Die Kategorie Large musste am Morgen als erstes den Jumping absolvieren, die Medium/Small-Teilnehmer hatten einen Agility-Lauf mit einigen Tücken auf dem Programm. Schon fast etwas enttäuschend klassierte sich das beste Schweizer Large-Team nur auf dem neunten Rang nach dem ersten Durchgang. Die drei anderen Teams waren nach dem Vormittag gar nur im hinteren Teil der Rangliste. Bei Medium/Small durfte man Dank dem vierten Platz von Michelle Boutellier (Sharuk), Inya Metzler (Lagoa), Nico Oberholzer (Aiko) und Corane Dély (Diams) und dem neunten Platz von Alicia Mauroux (Black Lady), Laura Raetzo (Ice), Lisanna Mozzetti (Alba) und Mélinda Burgos (Minnie) etwas zuversichtlicher in den Nachmittag starten.

Angespornt von den durchwachsenen Leistungen am Vormittag legten die Large-Teams der Schweiz im Agility-Lauf einen Gang höher ein. Im Agility-Lauf reichte es für das Swiss Large Team 2 mit Lukas Risi (Guinness), Stephanie Hediger (Jive), Alina Wyss (Shino) und Moana Sandri (Destiny) für den ersten Platz. Ein Treppchen weiter unten stand das Team Swiss Large 1 mit Stephanie Hediger (Heaven), Keelya McMahon (Clay), Valeria Scheiwiller (Zona) und Anne Mettraux (Soline). Ein versöhnlicher Abschluss gelang auch dem Swiss Large Team 3 Mélinda Burgos (Kalou), Simon Tabourat (Xcell), Lydia Golay (Cantu) und Orlane Burnier (Saian), nachdem am Vormittag eine ärgerliche Elimination durch das Nichttragen der Startnummer erfolgte.

In der Gesamtwertung reichten diese tollen Läufe leider nicht mehr zu einem Podestplatz für die Schweiz. Das Swiss Large Team 1 wird, wie könnte es an diesem Wochenende auch anders sein guter Vierter. Für den versöhnlichen Schweizer Abschluss in Italien sorgte dann aber das Swiss Medium/Small Team 1 mit dem zweiten Gesamtrang. Das Team nutzte die gute Ausgangslage vom Morgen und spulte drei fehlerfreie Läufe ab.

 


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